Mit einem Bullet Journal das Jahr starten

Mit einem Bullet Journal das Jahr starten

Bullet Journal 2018 Setup

 

Dear you,

Weihnachten liegt schon wieder hinter uns. An Silvester feiern wir das Alte und leiten das Neue ein. Eine gute Gelegenheit um etwas zu verändern und seine Gewohnheiten zu reflektieren. Ich persönlich setzte mir eigentlich keine Neujahrs-Vorsätze. Zwischen den Feiertagen schaue ich eher auf das Jahr zurück und bin dankbar für alles was ich erleben durfte. Daraus ziehe ich Inspirationen für dauerhafte Veränderungen, zum Beispiel mehr Organisation in meinem Leben. Doch um Druck und Stress zu vermeiden, fange ich klein an und probiere einfach mal aus, was für mich funktioniert. 

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Was bedeutet der Jahreswechsel für dich? Nimmst du dir Vorsätze oder lässt du alles entspannt auf dich zukommen? Hinterlasse mir doch ein Kommentar ⇓

 

 

Let´s get started

Ich habe euch ja schon im Blogartikel Ein Bullet Journal beginnen von meinem Vorhaben erzählt 2018 einen persönlichen Planer zu führen. Morgen, am ersten Januar, wird mein normaler Kalender gegen ein selbst gestaltetes Journal ausgetauscht. Ich erhoffe mir dadurch mehr kreativen Freiraum und ein individuelles Organisationssystem, das perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist. Gleichzeitig befürchte ich jedoch auch ein bisschen, dass ich die Anfangsphase nicht durchhalte und das Notizbuch irgendwo in der Ecke verrottet. Gerade wenn man noch kein funktionierendes System gefunden hat, ist das Journaling natürlich viel aufwändiger, als ein normaler Kalender. Von meinem eigenem Perfektions-Anspruch mal ganz abgesehen. Ich werde dich auf Instagram und diesem Blog regelmäßig updaten wie das alles für mich funktioniert. Hoffentlich hilft das dem ein oder anderem dabei, sein eigenes BuJo-System weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Komponenten in meinem Planer

Um den Einstieg zu erleichtern – und auch weil ich es nicht abwarten konnte – habe ich das erste Setup schon lange vorher angefangen. Ich habe das Design der ersten Seiten bewusst schlicht und minimalistisch gehalten, um mich nicht zu überfordern. Wie gesagt: Das tatsächliche Benutzen im Alltag ist der kritische Punkt. Daher wollte ich es mir am Anfang möglichst leicht machen. Wenn ich später ein bisschen heraus habe was für mich funktioniert, kann ich schrittweise auch mehr Gestaltung einbringen und mich kreativ austoben. Inspiriert hat mich, besonders was die Tracking-Module angeht, Jasmin auf ihrem YouTube-Kanal Jasminar und ihrem Blog tea & twigs. Demnächst publiziert sie sogar ein eigenes Buch zum Thema Selbstorganisation und Lebensplanung, das man momentan schon auf Amazon vorbestellen kann. Ideen von anderen Bullet Journal Fans helfen mir auf jeden Fall die eigene Motivation hoch zu halten, seien es Instagram-Fotos, YouTube-Videos, Facebook-Gruppen oder Blogbeiträge zu diesem Thema.

Die erste Seite (Key)

Der Key ist, wie der Name schon sagt, eine Schlüsselkomponente des Bullet Journals. Du erstellst dir ein persönliches Zeichensystem, das dir später auf einen Blick zeigen soll, in welche Kategorie deine jeweilige Notiz eingeordnet ist. Man kann den Key auch noch mit einem Farbcode ergänzen, das lasse ich mir jedoch vorerst frei für spätere Weiterentwicklung meines Journals. Da sich die Bedeutung einer Notiz ändert, ist es wichtig auch das Zeichen daran anpassen zu können. Also zum Beispiel den Punkt (Aufgabe) ⋅ in eine Hacken √ (Erledigt) oder einen Pfeil → (Demnächst) verwandeln zu können.

 

 

Future Log

Um nicht nur aktuelle Notizen und To Do´s in meinen Planer eintragen zu können, habe ich auf den nächsten vier Seiten einen Future Log eingerichtet. Er beginnt im Februar (da ich im Januar mit dem Planen beginne, gibt es hier keine zukünftigen Termine) und endet im Dezember. Zusätzlich gib es noch eine Spalte für Termine im Jahr 2019.

 

 

Januar Setup

Hinter dem Future Log habe ich noch zwei Doppelseiten Platz gelassen, für den Fall etwas ergänzen zu wollen. Und dann beginnt auch schon der erste Monat. Wie du siehst, habe ich mich für mein erstes Monats-Layout einfach alle Tage untereinander aufgelistet. So habe ich einen groben Überblick über alles was im Januar ansteht. Wie gesagt: Ich probiere aus was funktioniert und was ich im nächsten Monat ändern oder ganz weg lassen möchte. Gedacht ist die Monatsübersicht für grobe Ziele und Aufgaben, weniger für einzelne Details.

 

 

Tracker

Auf der nächsten Doppelseite folgen meine Tracker, also Gewohnheiten, die ich im Auge behalten möchte. Ich habe mich erstmal für die folgenden Punkte entschieden:

  • Workout
  • Yoga
  • Meditation
  • Draußen
  • Sparen

 

 

Außerdem gibt es dann noch den Mood- bzw. Stimmungs-Tracker, Ich bin sehr interessiert, wie sich die Gewohnheiten auf meine Stimmungslage auswirkt werden. Wenn sich über längere Zeit eine Korrelation aus beispielsweise Yoga und guter Stimmung zeigt, wird mich das sicherlich motivieren mehr Yoga zu machen. Gleichzeitig kann ich Gewohnheiten aus meinen Routinen entfernen, die sich negativ auswirken. So behält man einen guten Überblick und dümpelt nicht nur so vor sich hin. Interessant wäre vielleicht beim nächsten Mal auch eine Produktivitäts-Kurve einzubauen, um zu sehen wie sich Gewohnheiten auf meine (empfundene) Arbeitskraft auswirken. Mein Sleep-Tracker hat eine ganze Seite für sich. So kann ich genau sehen, wie viele Stunden ich geschlafen habe und wie sich das auswirkt.

 

 

Weekly Spread

Auch das Layout für die erste Januar Woche ist schon fertig. Wie du siehst: Auch hier eine einfache Tabelle ohne großen Schnickschnack. Ich war mir unsicher, ob eine Wochen-Übersicht überhaupt Not tut, habe mir dann aber gedacht ich probier´s einfach mal aus. Eintragen könnte ich hier Termine und Feiertage, habe mich aber noch nicht richtig fest gelegt.

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Was kommt bei dir in die Monatsübersicht, was in die Wochen- und Tagesübersicht? ⇓

 

Daily Spread

Das Layout für meine täglichen Notizen sollte auf jeden Fall sehr viel Freiraum lassen, damit ich es gut benutzen kann. Ich habe mich für eine simple Runnig To-Do-Liste entschieden. Das bedeutet, dass jeder Tag nach unten theoretisch unendlich viel Platz für Notizen, To-Do-Punkte und so weiter hat. Erst wenn ich an einem anderen Tag etwas notieren möchte, trage ich das Datum als nächste Überschrift ein und schließe dadurch den vorherigen Tag ab. Untergliedert wird das ganze erst durch die wöchentlichen- bzw. monatlichen Übersichten.

 

 

Jetzt kennst du den Anfangspunkt, an dem mein persönliches Layout bald starten wird. Das Besondere am Bullet Journal ist ja, dass es sich durch die Nutzung entwickelt und verbessert. Ich freue mich schon darauf, dir regelmäßige Updates zu zeigen, damit wir uns gegenseitig inspirieren können. Wenn du Lust hast, verlink mich doch auf deinen Instagram-Fotos, denn ich bin wirklich sehr interessiert an deinen Tipps und Ideen. Wie du weißt, soll dieser Blog ja ein Sammelplatz von Inspirationen sein, deshalb teile mir und der Community doch deine Gedanken zum Thema Bullet Journal und Organisation in den Kommentaren mit, oder hinterlasse mir ein Feedback zum Blogartikel. Einen tollen und produktiven Start ins neue Jahr wünsche ich dir von ganzem Herzen!

 

Love, Julia

 

Mehr Inspiration auf meinem Pinterest Board zum Thema Bullet Journal: https://www.pinterest.de/postvonjulia/i-dream-of-a-bullet-journal/

Ich über die Idee vom Journaling: https://postvonjulia.de/ein-bullet-journal-beginnen

2018 sein Leben so leben, wie du es willst: https://postvonjulia.de/ueber-seine-grenzen-hinaus-gehen

 

 

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