Digital Detox 2.0

Digital Detox 2.0

Dear you,

seit es Smartphone, Social Media und Co. gibt, beschallen wir uns selbst fast 24/ 7 mit Informationen aus dem Internet. Als Gegentrend hat sich unter dem Titel “Digital Detox” die selbst auferlegte Entgiftung oder der Entzug von diesem Dauer-Input über eine gewisse Zeitspanne etabliert. Eine mögliche Methode um mehr Medienkompetenz und Bewusstsein in den alltäglichen Gebrauch zu bringen. In diesem Post möchte ich dir noch eine andere Form vorstellen.

Digital Detox 2.0 ist das Minimalismusprinzip angewandt auf unsere Daten und Social Media Nutzung.

Digitale Medien haben viel positives, sonst würden wir sie ja nicht so häufig verwenden. Sie unterhalten uns, ermöglichen soziale Kontakte und helfen uns bei der Arbeit, Uni oder Schule. Aber nur wenn wir sie kompetent nutzen, können wir das maximale Potenzial nutzen. Hart gesagt geht es darum, dass wir die Kontrolle über die Technik behalten und nicht andersrum. Für den digital Frühjahrsputz habe ich einige Tipps für dich zusammengestellt.

Passwörter organisieren

Angefangen habe ich mit einer einfachen Übung: Ich habe alle Passwörter die ich täglich eingeben muss so geändert, dass ich sie mir leicht merken und schnell eintippen kann. Davor hatte ich in manchen Fällen immer eine handvoll potenziell richtiger Passwörter die ich nacheinander ausprobiert habe bis eines das richtige war. Jetzt spare ich mir viel Zeit und Nerven, weil ich nicht mehr panisch meine geheimen Notizen durchwühle, nur weil ich nicht auf Großschreibung geachtet hatte. Kleinvieh macht auch Mist!

Fotos ausmisten

Oh mein Gott, ich glaube diese Leiche hat jeder von uns im Keller … Haufenweise Foto- und Videodateien, die kein Mensch mehr überblicken kann. In meinem Fall war es schon soweit, dass mein Handy- und mein OneDrive-Speicher komplett voll war. Monatelang hat es mich jedes Mal richtig abgef*ckt, wenn Handy und Laptop mich mit einer “ihr Speicher ist voll bla bla”-Nachricht beim arbeiten gestört haben. Dann habe ich mich einfach mal rangesetzt und richtig viel Kram gelöscht. Als das nicht gereicht hat, bin ich zum nächsten Tipp übergegangen.

Backups machen

Nämlich dem Rüberziehen der Dateien, die ich zur Erinnerung behalten möchte, auf meinen USB Stick. Allgemein ist es natürlich wichtig von den Dingen die auf keinen Fall verloren gehen dürfen regelmäßig externe Backups zu machen. Glaube mir, wenn dein Laptop auf einmal nur noch schwarz ist, nachdem du deine beinahe fertigen Hausarbeiten darauf geschrieben hast, bist du heilfroh es getan zu haben. Ich spreche aus eigenen schlechten Erfahrungen… Alternativ kannst du auch in Clouds arbeiten, was ich persönlich auch viel angenehmer finde.

Updates sofort

Genauso nervig wie die Fenster mit den Speichermeldungen sind auch die mit den Warnungen vor veralteten Programmen, oder? Vielleicht ist es an der Zeit die alle mal auf den neuesten Stand zu bringen, falls das bei dir der Fall sein sollte.

Mails löschen

Wow, Mail-Briefkästen können echt zum Dauerschlechtelaunefaktor werden. Wer braucht schon drölfzigtausend ungelesene Mails, von denen 70% Werbung und uninteressante Newsletter sind? Es wird Zeit diese zu deabonnieren und vielleicht auch einfach mal ein paar Mails zu löschen, damit der Speicher entlastet wird. Ich klicke jetzt auch wann immer es geht auf löschen statt auf gelesen.

Deabonnieren

Die vielleicht entlastendste Maßnahme war das Entfollowen, Deabonnieren und Selektieren von sämtlichen Profilen, die für mich keinen Mehrwert mehr gebracht haben. Von Instagramprofilen, über Facebook-“Freunde” und abonnierten Podcasts bis zu YouTube-Kanälen habe ich mal so richtig ausgemistet und alles aussortiert, was nicht mehr gepasst hat. Das ist keine Abwertung der Arbeit dieser Kollegen und Kolleginnen, sondern einfach nur das Ende einer Interessensphase.

Hintergründe gestalten

Ändere doch auch mal wieder die Hintergründe auf deinem Tablett, Smartphone usw. Das macht 100%ig gute Lauen, wenn du das nächst mal wieder aufs Gerät schaust. Besonders Pinterest kann ich dafür nur empfehlen, dort kann man sich motivierende Sprüche und coole Designs ganz nach Belieben runterladen. Schau gerne mal auf meinem Pinterest-Account vorbei, dort habe ich Boards zu verschiedenen Themen erstellt.

Benachrichtigungen ausschalten

Dir ist es eigentlich völlig schnuppe, wenn jemand etwas auf Facebook postet? Dein Handy ist am dauervibrieren weil es immer irgendwelche Aktionen zu melden gibt? Dann reduziere die Benachrichtigungen doch mal auf das Notwendigste, sagen wir Whatsapp, Telefon und meinetwegen Mails. Den Rest merkt man dann schon wenn man die App öffnet.

Apps sortieren

Womit wir beim letzten Digital Detox Tipp sind: Alle Apps die nur unnötigen Speicherplatz schlucken werden bitte sofort gelöscht. Wozu vier verschiedenen Internetbrowser und dazu einen ganzen Ordner voller Fotobearbeitungsprogramme, die du nie benutzt, weil du deine Instagrambilder sowieso immer auf dem Laptop aufhübscht? Ich bin mir sicher du findest ein paar Programme die du löschen kannst und nicht vermissen wirst.

Wie du siehst: Insgesamt ist die Hauptidee sich einmal richtig Zeit für seinen digitalen Haushalt zu nehmen und ganz viel zu löschen bzw. zu optimieren, damit alles wieder wie geölt läuft. Wie beim Frühjahrsputz befreit man sich von all den Altlasten der Vergangenheit. Und um zu verhindern, dass gleich wieder alles vollgemüllt ist, sollte man hinterher etwas achtsamer damit umzugehen, was man sich runterlädt. So kann man sich langfristig viel Zeit und Ärger sparen, denn das ist durchaus nicht nur digital, sondern sehr analog. Also: 3 2 1 … worauf wartest du?

Love, Julia

Frauenpower in Bewegtbild: https://postvonjulia.de/weibliche-inspirationen-auf-youtube

Weiter mit innerlichem Frühjahrsputz: https://postvonjulia.de/tag/spiritualitaet

Pflege aus der Natur: https://postvonjulia.de/routine-fuer-die-haut-mit-natuerlichen-produkten

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