Do yourself: Räucherwerke aus Wild Kräuter

Mit Fotos von Lina Kretschmer

Im Herbst ist ein Spaziergang an der frischen Luft genau das Richtige.

Nebenbei kannst du ein paar Kräuter sammeln und aus ihnen Räucherwerke zaubern.

Ich zeig dir wie!

Dear you,

der Herbst ist die Jahreszeit der Dankbarkeit. Der Sommer mit seiner brennenden Energie liegt hinter uns, wir dürfen nun zur Ruhe kommen und genießen. Ich habe eine Kräuterwanderung gemacht und dabei gespürt, wie alles um mich herum Früchte trägt. Aus vielen Kräutern und Wildblumen, die bis Mitte September wachsen, können Räucherwerke selbst gemacht werden. Durch die Auswahl der Kräuter, kannst du das Ritual des Räucherns mit unterschiedlicher Energie aufladen. Ich schreibe dir heute, was ich darüber gelernt habe.

Auf Kräuter Wanderung

So geht´s

Räucherwerke herstellen ist nicht schwer. Das Sammeln der Kräuter und Blumen sollte meditativen Charakter haben und benötigt genügend Zeit und Ruhe. Mache einen Spaziergang in der Natur, in Wald und Wiesen. Sammle an einer Stelle nicht zu viel, sondern nehme das Geschenk der Natur mit Achtsamkeit, Respekt und Liebe an. Du brauchst kräftige Stängel für den Kern. Diese kannst du mit zarteren Gräsern und Blumen ergänzen. Schneide die Kräuter vorsichtig mit einer Gartenschere oder Messer ab und achte darauf alles ungefähr in einer Länge zu sammeln.

Die gesammelten Kräuter werden dann auf einem trockenen Tuch für ein paar Stunden im Schatten ausgelegt, damit sie beginnen zu welken. Sie ganz zu trocknen ist nicht notwendig. Ungefähr ein halber Tag sollte dazu reichen.

Anschließend kannst du anfangen aus den Kräutern Sticks zu binden. Nehme einige festere Stängel, du kannst sie auch umknicken, sollten sie zu lang sein und ergänze sie mit den dünneren außen herum. Ist der Stick dick genug umwickelst du ihn möglichst fest mit Bast oder einem Wollfaden, das alles schon komprimiert zusammen hält. Die Enden zum Schluss fest verknoten – schon ist dein erste Räucherstick fertig.

Die Sticks werden anschließend noch für ein paar Tage an einem trockenen Ort (zum Beispiel Dachboden) ausgelegt um komplett durchzutrocknen.

Die Auswahl der Kräuter

Traditionell werden bestimmten Kräutern bestimmte Themengebiete zugeschrieben. Außerdem ist die jeweilige Anwendung für die Wirkung ausschlaggebend. Ob du sie räucherst, rauchst, als Tee trinkst oder als Tinktur einnimmst, ist relevant für das Endresultat. Heute soll es um die Wirkungen beim räuchern gehen.

Ich möchte dir hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Kräuter zusammen stellen. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn das würde den Rahmen hier überschreiten. Für mehr Details können das Internet (zum Beispiel hier) oder Fachbücher als Quellen herangezogen werden.

Wermut und Beifuss

Der Kern unserer Räuchersticks bildeten die festen Stiele von Wermut und Beifuss. Sie geben dem Stick nicht nur Stabilität, sondern bieten mit ihrer öffnenden und reinigenden Wirkung auch die optimale spirituelle Grundlage. Außerdem schützen sie vor dunkler Energie. Die beiden aus der Gattung der Artemisia stammenden Kräuter bilden eine gute Basis für die Aktivierung weiterer Kräuter, können aber auch für sich allein verräuchert werden.

Lavendel

Lavendel findet sich in vielen Gärten als mediterrane Zierpflanze. Die ätherischen Öle haben eine entspannende und beruhigende Wirkung. Dadurch soll Lavendel auch einen erholsamen Schlaf fördern. Körper und Geist werden von Belastungen gereinigt und in Einklang gebracht.

Salbei und Minze

Salbei wirkt klärend und konzentrationsfördernd. Sein frischer Duft soll desinfizieren und beleben. Die ätherischen Öle sind heilsam für die Atemwege und beugen Erkältungen vor. Minze hat eine ähnliche Wirkung und soll dich zusätzlich noch aufmuntern können.

Schafgarbe

Schafgarbe hat ihre spirituelle Aufgabe im Umwandeln von dunkler Energie. Sie hilft dabei aus Fehlern zu lernen und Ängste zu überwinden. Somit sorgt die Schafgarbe für mehr Harmonie und Balance im Leben und öffnet außerdem deinen Zugang für höhere Themen, was sich durch intensiveres Träumen oder klarere Intuition äußern kann.

Ich hoffe dieser kleine Einblick in die Welt des Räucherns hat dich inspiriert. Natürlich sind die hier beschriebenen Wirkungen nicht schulmedizinisch einsetzbar. Du darfst die verschiedenen Kräuter für dich selbst ausprobieren und in dich hinein horchen. Schreibe mir deine Gedanken gerne in die Kommentare und lasse dadurch alle Leserinnen und Leser an deiner Wahrheit teilhaben. Wir würden uns sehr freuen.

Love, Julia

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Mehr Dankbarkeit im Herbst: https://postvonjulia.de/herbst-jahreszeit-der-dankbarkeit

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