Gurken im Glas homemade

Herbstzeit ist Einmachzeit!

Dear you,

es wird wieder kühl und dunkel draußen, es wird Herbst. Es ist die Zeit der Dankbarkeit und der Ernte. Traditionell werden nun die überschüssigen Ernten eingemacht, damit sie über den Winter haltbar bleiben. Deshalb schreibe ich dir in der heutigen Sonntagspost, wie das ganz einfach auch bei dir zuhause machen kannst.

Dieser Tipp ist so einfach und lecker und auch verblüffend – jeder und jede sollte es mal ausprobieren. Eigentlich sind es sogar zwei Tipps, oder genauer gesagt Rezeptideen, die deine Küche aufmotzen ohne dass du auch nur einen Kochlöffel schwingen oder den Herd anschmeißen müsstest. Das meiste passiert nämlich ganz von alleine.

Eingelegte Essig Gurken

Die zwei Grundzutaten sind Essig und Gurken, wer hätte das gedacht. Keine Konservierungsstoffe oder sonstige Nummern. Nach Geschmack kannst du auch noch Gewürze, Kräuter oder Zwiebeln und Knoblauch ergänzen. Der Phantasie sind natürlich alle Wege offen. Und du brauchst ein Glas mit Schraubverschluss, zum Beispiel ein sauberes Marmeladenglas.

Die Gurke wird gewaschen und dann klein geschnitten. Ich schneide sie mir immer in Stifte, also länglich. Dann stecke ich die Gurkenstifte (+ Zwiebeln und Co.) ins Glas und fülle den restlichen Platz zu einem Drittel mit Wasser und zwei Drittel mit Essig auf. Es empfiehlt sich einen hochwertigen Essig zu verwenden. Wichtig ist, dass keine Gurke mehr aus der Flüssigkeit rausguckt. Dann kommt das Glas in den Kühlschrank und dort werden die Gurken langsam zu richtigen Delikatessen. Wie lange sich das hält kann ich dir nicht sagen, bei mir sind sie auch nach Monaten nicht schlecht geworden. Und wenn wieder Platz im Glas war, habe ich einfach neue Gurkenstifte nachgelegt. Meiner Erfahrung nach werden sie durch die Zeit immer nur noch besser …

Eingelegte Salz Gurken

Während das erste Rezept eher eine geilere Alternative zu diesen typischen eingelegten Gurken im Glas war, geht dieses Rezept eher in Richtung Hot Dog Gurken. Du brauchst Gurken, Salz und Gewürze, Zwiebeln etc. nach Wahl. Und wieder ein verschraubbares Glas.

Die Gurke wird wieder gewaschen und dann in feine Scheiben geschnitten. Dann der wichtigste Schritt: Über die Scheiben kommen zwei bis drei Teelöffel Salz. Dann wartest du einige Minuten. Schnell wirst du sehen, wie die Gurken ihr Zellwasser absondern. Das ist genau das, was das Salz bewirken soll. Nach etwa einer viertel Stunde sollte so viel Flüssigkeit ausgetreten sein, dass du anfangen kannst, die Gurken in ein Glas zu stopfen. Ja, richtig zu stopfen, sodass die Masse im Glas ganz komprimiert wird und die Gurken von ihrer eigenen Flüssigkeit bedeckt werden. Nicht randvoll machen, sondern etwas Platz lassen. Dann wird das Glas fest verschraubt und für ein paar Tage, vielleicht Wochen, irgendwo in deiner Küche vergessen. Durch das Glas kannst du sehen, wie die Farbe der Gurken sich verändert und Luftblasen entstehen. Wenn einige Zeit vergangen ist, kannst du das Glas öffnen und wirst erstaunt sein, wie unglaublich sich der Geschmack entfaltet hat: Das Wunder der Fermentation!

Das sind zwei wirkliche Zauberrezepte, denn man tut etwas ganz anderes hinein als man am Ende herausbekommt. Ich bin selbst immer wieder erstaunt. Probiere es unbedingt mal aus und berichte mir wie es geklappt hat. Am liebsten würde ich dein Gesichtsausdruck beim ersten Bissen sehen 🙂 Machs gut und besser.

Love, Julia

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