Meine fünf Vorsätze für 2018

Meine fünf Vorsätze für 2018
Über den Jahreswechsel, das erreichen von Zielen und meine Vorsätze für das neue Jahr

 

Dear you,

endlich, denkt sich der Eine. Endlich ist das Jahr rum und ich kann nochmal ganz neu anfangen. Der Andere wundert sich nur wie schnell das Jahr wieder vorbei ist oder sieht außer dem neuen Datum nicht viel Veränderung. Bist du gut ins neue Jahr gestolpert? Ich persönlich habe am Neujahrsmorgen schon so etwas wie Hoffnung und Vorfreude verspürt. Natürlich kann man sich jederzeit Vorsätze nehmen, aber der Anfang des Jahres bietet sich doch besonders gut dafür an. Neue Verhaltensweisen kann man sich am besten innerhalb einer festen Routine aneignen. Ich zeige dir heute welche Vorsätze ich mir genommen habe und mit welchen Methoden ich meine Ziele erreichen will. Vielleicht inspirieren sie dich und du probierst einfach mal aus, was für dich funktioniert.

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Was hast du dir für 2018 vorgenommen? Wie willst du deine Vorsätze erreichen? Teile deine Gedanken in den Kommentaren! ⇓

 

 

 

1. Weniger Stress durch bessere Organisation 

Um seine Vorsätze zu erreichen, braucht es detaillierte Unterziele. Eins meiner wichtigsten Mittel für mehr Organisation wird mein neues Bullet Journal sein. Denn ein Unterziel von mir ist 2018 das Planen fest in meinen Alltag zu intigrieren. Genaueres habe ich dir bereits in den Blogartikeln Ein Bullet Journal beginnen und Mit einem Bullet Journal das Jahr starten berichtet. Stressreduktion beschäftigt mich schon seit einigen Jahren. Als ich mein Abitur machte, konnte ich schlecht mit dem Druck umgehen: Ich hatte das Gefühl die vielen To do´s niemals bewältigt zu kriegen. Gleichzeitig war da der eigene Anspruch an mich selbst. Seither bin ich Stress und Zeitdruck gegenüber ziemlich empfindlich, durfte aber aus dieser Zeit auch lernen, wie wichtig Pausen sind. Man ist kein fauler Mensch, nur weil man nicht 25 Stunden am Tag volle Power gibt. Im Großen und Ganzen konnte ich schon viel Stress in meinem Leben reduzieren und habe gelernt auf Warnsignale meines Körpers zu achten. Trotzdem gibt es im Alltag immer noch (zu viele) Momente, in denen ich das Gefühl habe, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich hoffe durch ein besseres Organisationssystem das in den Griff zu bekommen und mit weniger Stress produktiv zu sein.

2. Neue Menschen kennen lernen

Ich bin leider jemand, dem es ziemlich schwer fällt neue Bekanntschaften zu machen. Small talk und zwischen den Zeilen lesen ist mir absolut nicht in die Wiege gelegt worden, obwohl ich eigentlich nicht schüchtern bin. Oft bin ich tatsächlich gerne alleine, oder mit meiner Familie zusammen. Zudem konnte ich mich schon immer besser schriftlich als mündlich ausdrücken. Das alles führt dazu, das sich selten jemand in mein Leben verirrt. 2018 soll sich das ändern. Außerdem finde ich, dass es auch mal Zeit wird einen festen Partner zu finden. Das Leben alleine habe ich lange genug genossen und ich bin bereit für etwas Neues. Doch ob man methodisch an solche emotionalen Ziele rangehen kann? Auf jeden Fall muss ich mich öfter mal überwinden und meine bekannten Kreise verlassen. Ich bin sehr gespannt, wie gut ich das hin bekomme.

3. Mehr Autentizität

Selbstliebe war schon 2017 ein großes Thema in meiner persönlichen Entwicklung. Innerlich akzeptiere ich mich größtenteils so wie ich bin. Mein Problem ist es, auch im Umgang mit anderen Menschen meinen Standpunkt beizubehalten. Ich passe mein Verhalten stark an das an, wovon ich glaube, dass mein Gegenüber es erwartet. Jacko Wusch hat über das Thema ein tolles YouTube Video gemacht, das mich sehr inspiriert hat. In der Situation merke ich kaum, wie sehr ich mich verbiege, um dem Anderem zu gefallen, oder zumindest nicht zu verärgern. Meist sind es alltägliche Gesprächssituationen. Im vergangenen Jahr habe ich mich vermehrt selbst reflektiert und dadurch bemerkt, dass ich mich oft nicht authentisch verhalte. Ich möchte mich selbst finden und vor allem zu mir stehen, auch wenn das jemanden nicht passt. Da heißt es auch mal in den sauren Apfel zu beißen und die Dinge bewusst auszusprechen, die ich eigentlich denke. 

4. Weniger (Plastik-) Müll

Nachhaltigkeit ist eines meiner größten Kaufkriterien, wenn es um mein Konsumverhalten geht. Durch meinen veganen und minimalistisch geprägten Lebensstil habe ich meinen Fußabdruck auf dieser Erde schon um einiges verringern können. Ich fahre größtenteils mit dem Fahrrad und ich kaufe überwiegend Bio-Lebensmittel. Ein Punkt, an dem ich noch Verbesserungspotenzial sehe, ist die Menge an Müll, die ich verursache. Die wenigen Plastiktüten, die ich besitze, verwende ich immer wieder, allerdings möchte ich auch bei Verpackungen noch mehr darauf achten, möglichst wenig Plastik zu kaufen. Ich finde es schade, dass es wenig Möglichkeiten, sogar in Bio-Läden gibt, plastikfreie Ware zu bekommen (aber immer noch mehr, als in normalen Supermärkten). Nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Drogerie-Artikeln ist die allermeiste Ware in Plastik verpackt. Gegen Ende des Jahres 2017 habe ich die Marke Lush durch YouTube-Videos von Jess (LunarJess) näher kennen gelernt. Lush bietet Pflegeprodukte an, die mit recycelten Materialien verpackt werden oder teilweise auch ganz ohne (Plastik-)Verpackungen auskommen. Außerdem gibt es bei Lush keine Tierversuche, was mir ebenfalls sehr wichtig ist.

5. Offen sein für Neues

Auch wenn es anfangs oft schwierig ist und vielleicht Angst macht: Es lohnt sich eigentlich immer aus eingefahrenen Mustern auszubrechen und Neues zu wagen. Zeit ist kostbar und ich möchte sie nutzten so gut es geht. Wie ich im Blogpost Über seine Grenzen hinaus gehen schon beschrieben habe, sind es oft nur die eigenen Gedanken, die einen gefangen halten. Durch regelmäßiges reflektieren, kann man diese Muster aufspüren und dann aktiv sein Leben in die Richtung gestalten, die man sich eigentlich wünscht. Ich möchte 2018 viel Neues erleben. Ich möchte “Ja” sagen, zu den Möglichkeiten, die mir das Leben bietet. Ich möchte alle Chancen nutzen.

 

 

Das sind meine fünf Vorsätze für das neue Jahr. Wichtig ist mir dabei “der Weg ist das Ziel” im Hinterkopf zu behalten. Ich möchte nicht mein Leben lang irgendwelchen Zielen hinterher rennen und wenn ich sie erreicht habe in ein Loch fallen, oder auf dem Sterbebett entdecken, dass ich mein Leben verpasst habe. Wenn ich dich inspirieren konnte, würde ich mich sehr über ein Kommentar von dir unter diesem Artikel freuen. Lass uns 2018 zu einem Jahr voller Liebe für alles machen und so Hass und Dunkelheit verringern. Ich freue mich auf dein Feedback.

Love, Julia

 

Was ist der Vorteil von Bio?: https://postvonjulia.de/wozu-bio-kaufen

Übers Organisieren und Planen: https://postvonjulia.de/category/life/organisation

Podcasts, die helfen sich weiter zu entwickeln: https://postvonjulia.de/podcastfavoriten

 

8 thoughts on “Meine fünf Vorsätze für 2018”

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