Royal Story auf Facebook

Die Summertime Happiness Reihe geht weiter!

Erinnerung #2: Royal Story

Ich muss ja zugeben, der Sommer 2017 war jetzt nicht der Oberhammer was das Wetter betrifft. Vielleicht ist das der Grund, warum sich unter meinen Favoriten auch ein Onlinespiel befindet, denn ich bin normalerweise nicht gerade der Zocker-Typ (von meiner Nintendo Phase als Jugendliche mal abgesehen). Doch ich habe tatsächlich ein Spiel auf Facebook wiederentdeckt, dass ich vor Jahren mal eine ganze Zeit lang gespielt habe: Royal Story, diesmal in der deutschen Variante.

 

 

Die Verführung der Spiele-Industrie

Genau kann ich mich nicht mehr erinnern wie es dazu kam. Es wurde mir, seit ich damals aufgehört hatte es zu spielen, durch den Algorithmus immer mal wieder auf Facebook angezeigt. Eines Tages dachte ich mir: Ach, warum nicht und habe draufgeklickt. Und das war der Fehler, denn jetzt ich bin wieder voll im Spielmodus und suchte es seither mit glühendem Eifer. Gleichzeitig wundere ich mich, wie sehr man sich den ganzen Tag darauf freuen kann nach Feierabend mal wieder den Laptop aufzuklappen und ein Level weiter zu kommen. Wie schaffen es Games, oder besser gesagt ihre Entwickler, bloß immer wieder unsere Aufmerksamkeit zu binden? Egal ob solche kostenlosen Facebook-Angebote wie in meinem Fall, oder teure Konsolen- und Computerspiele mit brillanter Grafik, auf deren Veröffentlichung Fans fiebrig hineinfern und an denen Technikexperten monatelang getüftelt haben? Ich kenne die Antwort nicht. Bisher allerdings war diese grenzenlose Begeisterung bei mir immer von begrenzter Dauer, egal ob beim Tamagotchi (wer das noch kennt, bitte bei mir melden! 😉), beim „Doodle-Jumpen“, oder bei Super Mario. Ich konnte immer ganz gut damit umgehen und wusste wo beim Konsum von, ich nenne sie mal „anderen Realitäten“, meine Grenzen lagen. Das habe ich wohl auch der Erziehung meiner Eltern zu verdanken. Ich reflektiere mein Verhalten und lasse mich, wenn dann bewusst dazu hinreißen länger als gewöhnlich am Laptop zu kleben. Es ist eine Möglichkeit sich gehen zu lassen, dem wahren Leben zu entfliehen und vom Alltag einmal los zu lassen. Wichtig ist dabei jedoch nicht zu tief im Bildschirm zu versinken und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können.

Spielen wie ein Kind – im Internet?

Zurück zu meiner aktuellen heißen Liebe „Royal Story“. Am Anfang war ich noch enttäuscht von dem billigen Unterhaltungsprogramm. Meine Wahrnehmung und die Fähigkeit ein Spiel ernst zu nehmen hatte sich offenbar seit der Kindheit durchaus verändert. Ich habe es irgendwie trotzdem am nächsten Tag wieder gespielt. Und am nächsten Tag. Und am Tag darauf auch … Das nenne ich Suchtpotenzial! Mittlerweile spiele ich es oft beim Frühstück oder Abendessen, so gut wie jeden Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das Verrückte ist, ich freue mich wie ein kleines Kind, nicht BEIM spielen, sondern vor allem davor. Mal sehen wie lange das noch so weiter geht. Irgendwie entspannt es mich. Also, wenn du gerade Langeweile hast und Zeit für ein bisschen Kindheitserinnerungen und Kitsch in deinem Leben: Go for it! Oder lasst es bleiben. Du verpasst nichts, was du an deinem Lebensende bereuen würdest. Aber lasse mir gerne deine liebsten Spiele, egal ob online oder nicht, in den Kommentaren da. Ich würde mich sehr freuen. Auch deine Meinung zum zweiten Beitrag meiner Summertime Happiness Reihe interessiert mich brennend. Bis zum nächsten Artikel dann.

Love, Julia

Was ist die Summertime Happiness Reihe? Siehst du hier:  https://postvonjulia.de/summertime-happiness-getrocknete-feigen

3 Comments

  1. Pingback: Der Schatz der Natur - Post von Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.