Rückblick auf mein erstes Bullet Journal

Wie das Bullet Journal mein Leben beeinflusst hat

Dear you,

ich habe nach ziemlich genau zwei Jahren und 250 Seiten nun mein erstes Bullet Journal gefüllt. Gefüllt mir Notizen, To Do´s, Tabellen, Kritzeleien. Alles was man eben so auf leeren, weißen Seiten fabrizieren kann. Das ist für mich ein Anlass, nicht nur meine Selbstorganisation, sondern auch mein Leben in dieser Zeit zu reflektieren und zurück zu blicken. Hat das Bullet Journal mich wirklich glücklicher gemacht? Produktiver? Kreativer? Und was mache ich in Zukunft anders? Darum soll es heute gehen.

Warum habe ich mein Bullet Journal begonnen?

In der Bullet Journal Online-Community gibt es viele Bilder und Videos die Lust darauf machen sich sein eigenes BuJo anzuschaffen und auszuprobieren. So war das auch bei mir. Schnell habe ich die Vorteile gegenüber meinem normalen Kalender bemerkt. Welche das genau sind, kannst du hier nachlesen. Zusammengefasst ermöglicht es die Bullet Journal Methode, seine Zeit ganz frei zu organisieren. Nie wird man von zu wenig Platz begrenzt, nie muss man sich an vorgegebenen Layouts orientieren. Und das ermöglicht individuelle Kreativität und Spaß am Planen.

Was hat sich in meinem Journal geändert?

Ich habe mich zu Beginn stark an den monatlichen Setups von Jasmin vom YouTube Kanal jasminar orientiert. Über die Zeit habe ich verschiedene Dinge ausprobiert und die Seiten immer wieder an meine derzeitigen Bedürfnisse und Lebenssituationen angepasst. In der Klausurenphase habe ich zum Beispiel anders geplant als in den Ferien. Ich habe ein Pinterest Board angelegt, um dort Inspirationen zu sammeln. Und ich habe vor allem immer wieder neue Farben und Designs ausprobiert. Manche Dinge die für mich nicht funktioniert haben, habe ich auch wieder verworfen. Welche das sind und warum, kannst du hier nachlesen.

Und jetzt?

Mein erstes Journal ist voll. Voll mit erledigten (oder nicht erledigten) To Do´s, mit Notizen, mit Ideen. Es hat mich durch stressige Phasen begleitet und mir dabei Sicherheit gegeben nichts zu vergessen. Mir immer die Möglichkeit bereit gehalten Dinge aus meinem Kopf aufzuschreiben und dadurch das Chaos etwas in den Griff zu bekommen. Es hat mir auch Kontrolle gegeben. Ich werde es nicht weg schmeißen und ich werde wahrscheinlich sogar (und das wundert mich bei mir) ab und zu nochmal hinein schauen. Dennoch werde ich so wie bisher nicht weiter machen.

Warum ich weniger planen will

Kontrolle ist das Stichwort. Ich möchte diesen Faktor in meinem Leben runter schrauben. Eigentlich bin ich jemand der gerne die Fäden in der Hand behält. Jedoch habe ich bemerkt, dass dies bei mir etwas überhand nimmt. Denn wenn man mehr los lässt und auf das Leben vertraut, ist man flexibler und auch offener für Neues. Kontrollierter Kontrollverlust sozusagen.

Wie ich das genau beim Zeitmanagement umsetze, weiß ich noch nicht. Ich will weniger Layout haben und mehr einfach drauflos schreiben. Zwar war ich in meinem BuJo nie ein perfektionistischer Typ, der alles haarklein und sauber gestallten wollte, aber dennoch bin ich gespannt darauf, was passiert, wenn ich meine bisherige Routine los lasse und vorerst auch nicht durch eine neue ersetze. Ich will weniger durchdenken und einfach mal machen. Das ist das Motto in meinem neuen Journal und auch in meinem Leben generell.

Offen sein für Neues! Das lege ich auch dir ans Herz. Ich hoffe die heutige Sonntagspost hat dich inspiriert. Wenn ja, schreibe deine Gedanken gerne in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal.

Love, Julia

WEITERLESEN

So habe ich angefangen: https://postvonjulia.de/ein-bullet-journal-beginnen

Positiv in den Herbst starten: https://postvonjulia.de/herbst-jahreszeit-der-dankbarkeit

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