Selbstversorgung und Selbstfindung

Dear you,

Hippietum oder Big City Life? Die Kombination aus beidem wäre wohl der gemeine Hipster. Okay, als solchen sehe ich mich nun wirklich nicht. Aber ich frage mich schon oft, was besser zu mir passt, womit ich mich besser identifizieren kann. Als Dorfkind aufgewachsen, werde ich mich immer mit der Natur verbunden fühlen. Gleichzeitig reizt natürlich das Unbekannte, die große weite Welt. Selbstfindung ist eine ziemlich herausfordernde Angelegenheit.

Alternativen leben

Im Moment beschäftige ich mich viel, vorerst rein hypothetisch, mit der Möglichkeit der Selbstversorgung durch eigenen Anbau. Diesen Lebensentwurf könnte ich mir richtig gut vorstellen. Verzicht auf Konsum, einen eigenen Gemüse- und Obstgarten. Im Sommer auf dem Feld rumbuddeln und eigenen Salat und Kartoffeln ernten. Dann alles einmachen und konservieren für den Winter. Statt einer Karriere würde ich meine Arbeitskraft voll der eigene Versorgung widmen, ohne Zwischeninstanzen. Vielleicht könnte ich irgendwann durch den Verkauf meiner Ernte auch Geld verdienen. Doch so ein Leben erfordert Wissen, über das ich momentan noch nicht verfüge. Deshalb muss ich es schrittweise angehen.

Wo anfangen?

Ich glaube, so ein Leben könnte mich glücklich machen. Okay, zugegebenermaßen habe ich noch null Erfahrung mit der Selbstversorgung. Aber ich bemerke in mir ein großes intrinsisches Interesse an diesem Thema, gerade immer wenn es Frühling wird. Ich will es weiter verfolgen und sehen, wie weit ich gehen kann. Vermutlich muss man einfach mal ausprobieren. Das Problem hierbei ist: Ich habe momentan weder eigenen Garten noch Balkon. Die Möglichkeiten halten sich also in Grenzen. YouTube Videos über das Thema anschauen ist schon mal ein kleiner Anfang.

Land


Stadt

Vorteile der Stadt

Das Stadtleben ist bunt, elektrisierend, kreativ. Hier gibt es mehr Möglichkeiten für alles. Mein Selbstentwurf “Stadtmensch Julia” ist viel lauter als “Dorfkind Julia”. Natürlich ist es auch hektischer und stressiger. Ich könnte mir gut vorstellen ein Start up zu gründen oder bei jungen Unternehmen mit coolen Ideen mitzuwirken. Mir fällt auf, dass hier ähnliche Werte auftauchen, wie bei Selbstversorger Entwurf: Ich möchte etwas außergewöhnliches machen, ich möchte etwas mutiges machen, etwas verändern, besser als es bisher gemacht wurde. Und ich möchte Erfahrungen sammeln.

Der Unterschied ist: Es wäre größer. Auf dem Land würde ich meine eigene heile Welt schaffen, an der ich arbeite und die ich vorantreibe. In der Stadt dagegen würde ich versuchen mein Potenzial zu nutzen, um die Gesellschaft etwas heiler zu machen. Es wären mehr Menschen beteiligt. Es wäre vermutlich nicht mehr nur mein Projekt, sondern ich wäre Teil eines Projektes.

Connection

Der Eintritt in diese Welt würde wahrscheinlich über Beziehungen laufen. Ich könnte zum Beispiel Praktika machen. So richtig weiß ich noch gar nicht was ich will, typisches Problem der Millennials. Das müsste ich dann auch irgendwann mal heraus finden. Ich vermute es wäre ein Prozess des Probierens. Ich wäre schon gerne selbstständig. Aber mit was? Und wie? Letztendlich ist das auch nur eine Vermutung, schließlich habe ich noch nie ein eigenes Produkt verkauft.

Die Zwanziger sind der typische Lebensabschnitt der Selbstfindung. Ich kann sehen wie meine Lebensgestaltung immer mehr Form annimmt. Aber mich treibt die Ungeduld. Und Unsicherheit ist wahrscheinlich jedem Menschen ein instinktiver Graus. Daher fällt es mir schwer entspannt zu bleiben und der Zukunft mit nicht zu viel Nervosität und Handlungsdrang entgegen zu blicken. Vielleicht gehört das in diesem Alter aber auch einfach dazu. Ich bin mir nicht ganz sicher, was dieser Blogpost für dich an Mehrwert bieten kann. Aber vielleicht hilft er dir ja bei deiner eigenen Selbstfindung.

Love, Julia

Über meine Jahresziele: https://postvonjulia.de/wer-bin-ich-im-jahr-2019

Das Leben nicht verschlafen: https://postvonjulia.de/tot-wach

Mit der Natur leben: https://postvonjulia.de/naschen-erlaubt-mutter-natur-verteilt-geschenke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.