Sport in den Alltag integrieren

Sport in den Alltag integrieren
10 Tipps um den inneren Schweinehund zu überwinden

Dear you,

Sport ist gesund und Bewegung liegt in der Natur des Menschen, daran besteht kein Zweifel. Trotzdem fällt es oft gar nicht so leicht eine regelmäßige Routine aufzubauen, die auch noch Spaß macht. Ausreden gibt es viele, doch ich bin der Meinung, dass die Benefits klar überwiegen. Man ist ausgeglichener, leistungsfähiger im Job und Alltag, bleibt eben länger fit. Deshalb hat Sport eine hohe Priorität in meinem Leben und ich versuche ihn immer irgendwie einzuplanen. Heute gebe ich dir meine Tipps mit, die dir dabei helfen können ebenfalls mehr Bewegung in dein Leben zu integrieren.

1. Spaß

Probiere so lange verschiedene Sportarten aus bis du etwas gefunden hast das dir Spaß bringt. Spaß wird es dir viel einfacher machen die neue Angewohnheit dauerhaft zu integrieren. Auch wenn ich mich heute als sportlichen Menschen bezeichnen würde, gibt es doch viele Sportarten, die ich nicht mag. Zum Beispiel alles wo man hinter einem Ball herspringen muss (Volleyball, Tennis). Gehe dein Projekt “sportlicher werden” offen an, probiere dich aus und bleibe auch mal etwas länger bei einer Kategorie. Sport ist so unterschiedlich und bedient unterschiedlichste Bedürfnisse. Von Joggen über Fitnessstudio bis Yoga. Reiten, wenn du ein Tierfreund bist, Fußball oder Handball, wenn du Teamgeist schätzt. Lasse dich auch nicht von dem Gedanken abbringen zu alt oder jung für etwas zu sein. Alles was Spaß macht und dich auf Trab hält ist perfekt.

2. Eh schon dabei

Als Teenager, so etwa mit 13 Jahren, war ich noch ein ziemlicher Sportmuffel. Zwar ging ich einmal die Woche ins Judo-Training, das war es dann aber auch. Meine Kondition ließ für mein junges Alter ziemlich zu wünschen übrig und ich war zwar nicht dick, aber nahe an der Grenze, was auch an einer ziemlich ungesunden Ernährungsweise lag. Dann fing ich an jeden Tag mit dem Fahrrad in die Schule zu radeln, egal bei welchem Wetter – und das war der Beginn meiner Sportbegeisterung.

Der Tipp ist, den Sport in deinen Alltag fest zu integrieren und an eh schon regelmäßige Abläufe anzuknüpfen. Du wirst sehen: Auf diese Weise ist es viel einfacher dran zu bleiben. Das kann auch heißen, dass du in deiner Mittagspause immer spazieren gehst, dass du immer zwei Stufen doppelt auf jeder Treppe nimmst, oder dass du immer bevor du abends fernsiehst noch ein kleines Workout einlegst. Streiche die Möglichkeit zu skippen aus deinem Kopf und hadere nicht jedes Mal wieder mit dir darüber, ob du es heute wirklich tust oder nicht.

3. Abwechslung

Auch eine möglichst abwechlungsreiche Routine kann dazu führen, dass du dich besser zum Sport motivieren kannst. Wenn du merkst, dass du keine Lust mehr auf eine Sache hast, bringe neue Herausforderungen rein oder suche dir ein ganz neues Feld aus. Wenn du dein Gehirn und deine Muskeln immer wieder neu herausforderst, ist Langeweile auf jeden Fall ausgeschlossen.

4. Klein anfangen

Erwarte nicht gleich von dir die höchsten Rekorde aufzustellen, wenn du gerade ganz neu mit einer Aktivität begonnen hast. Das solltest du dir auf jeden Fall deutlich bewusst machen. Dein Körper muss sich erst an die neuen Anforderungen anpassen – und das ist ja gerade das Gute am Sport. Der Körper reagiert auf die Belastungen indem er mehr Muskeln aufbaut, mehr Sauerstoff verarbeiten kann und ausdauernder wird. Dafür braucht es Zeit. Wenn du dir am Angang zu viel vornimmst, wird das deine Motivation eher weniger fördern. Nimm dir beim ersten Mal eine Belastung und eine Dauer vor, die dir viel zu gering erscheint. Das Erfolgserlebnis wird dir helfen beim nächsten Mal wieder zu starten. Dann kannst du dich langsam steigern und dir langfristige Ziele setzten.

5. Flexibilität

Ein vollgepackter Alltag, die Liste voll mit to dos, Kinder, Haushalt und dann auch noch Sport? Aber natürlich! Sport ist der perfekte Ausgleich und Zeit nur für dich. Aber vielleicht eignet sich dann ein Home-Workout besser für dich, als ein Vertrag beim Fitness-Studio, der kaum genutzt wird. Deine Routine solltest du auf deinen individuellen Alltag anpassen. Hier eignet sich auch wieder der Trick mit dem Integrieren in bestehende Aufgaben wie in Tipp 2. Schaue, was für dich möglich ist, aber setzte auch Prioritäten. Jeder hat das Recht auf ein paar Minuten am Tag für sich. Ganz abgesehen davon, dass du deinen Alltag wahrscheinlich auch viel besser rocken wirst, wenn du einen Ausgleich gefunden hast.

6. Ziele setzten

Angemessene Ziele und Herausforderungen können auch super dabei helfen dran zu bleiben. Ich wollte zum Beispiel irgendwann den Weg zu Schule in immer kürzeren Zeiten fahren. Konzentriere dich aber lieber auf Leistungsziele als aufs Abnehmen. Sport ist auch gesund, wenn du keine oder nur langsam äußere Ergebnisse sehen kannst. Es kann ein positiver Nebeneffekt sein, sollte aber nicht deine Hauptmotivation bilden.

7. Tracking

Das Dokumentieren deiner Gewohnheiten kann dir dabei helfen neue Dinge zu etablieren. Auch für Sport ist das eine tolle Möglichkeit sich zu motivieren. Ich habe zum Beispiel in meinem Bullet Journal einen Habit Tracker, in dem ich mir täglich Kästchen ausmalen kann, wenn ich bestimmte Dinge gemacht habe. Das ist auf den ersten Blick vielleicht eine Spielerei, aber manchmal tatsächlich der ausschlaggebende Punkt mich doch noch einmal aufzurappeln und eben Sport zu machen oder was auch immer. So habe ich am Ende des Monats einen guten Überblick wie oft ich etwas gemacht habe. Für Fitness gibt es aber auch Trackingapps oder die bekannten Fitnessarmbänder zur Überwachung deiner Aktivitäten. Wenn du auch Fahrrad fährst, kannst du dir einen günstigen Tacho anschaffen, der deine Geschwindigkeit und Kilometer aufzeichnet. Es gibt viele Möglichkeiten sich seine Leistung schwarz auf weiß zu vergegenwärtigen. Trotzdem ist das Wichtigste: Der Weg ist das Ziel, nicht der Erfolg.

 

8. Musik

Ich habe gemerkt, dass die richtige Musik unglaubliche Leistungen aus mir herausholen kann und mich richtig energetisiert. Außerdem macht mir Sport mit Musik viel mehr Spaß und was Spaß macht, macht man leicht und gerne. Wenn du eine Alternative zum Spotify-Abo suchst, probiere mal die App BooM aus. Mit der lade ich mir Musik runter, die ich auch offline hören kann. Dann noch ein gut sitzendes Paar Bluetooth-Kopfhörer und los geht´s.

 

⇒ Hier gibt es eine Playlist mit Musik, die ich gerne beim Sport höre.

 

9. Einzelkämpfer oder Gruppenkuschler?

Menschen sind unterschiedlich. Manche mögen es in einer Gruppe Sport zu treiben, andere lieber nur mit einem guten Freund. Sie tauschen sich gerne über ihre Erfahrungen aus und motivieren sich gegenseitig. Wieder andere powern sich lieber ganz alleine aus. Finde heraus was dich am besten antreibt. Das machst du anfangs am besten indem du Verschiedenes ausprobierst. Du solltest dich aber nicht von anderen abhängig machen. Wenn du dich bewegen möchtest, dann tue das auch wenn dein Partner mal keine Zeit hat.

10. Vergleiche dich nur mit dir selbst

Auch wenn Instagram und Co. dazu einladen sich mit durchtrainierten Fitness-Models zu vergleiche solltest du dich lieber auf deine persönlichen Fortschritte konzentrieren. Jeder Mensch hat unterschiedliche Voraussetzungen. Unerreichbare Vorbilder können gerade am Anfang dazu führen, dass du dich überforderst. Gehe die Sache lieber entspannt an, dann bleibt Sport auch wirklich ein gesunder Ausgleich und nimmt keine extremen Formen an.

Da die heutige Post eh schon so lange ist, fasse ich mich zum Abschied kurz. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Wenn du mir ein Feedback geben möchtest, dann schreibe gerne deine Anregungen und Gedanken in die Kommentare. Genieße den Frühling und  bis zum nächsten Mal.

Love, Julia

 

Ein leckeres Rezept für vegane Protein Cookies: https://postvonjulia.de/low-carb-kekse-mit-viel-protein

Ein Bullet Journal hilft nicht nur bei sportlichen Zielen: https://postvonjulia.de/tag/bullet-journal

Belohnung muss sein!: https://postvonjulia.de/sich-selbst-belohnen

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.