Über seine Grenzen hinaus gehen

Ich entscheide wer ich bin

Dear you,

in gewisser Weise ist dieser Blog an sich schon das erste Beispiel, wie ich über meine Grenzen hinaus gegangen bin. Ich habe in letzter Zeit (glaube ich) etwas in meinem Leben verstanden. Angestupst wurde dieser Prozess von verschiedenen Podcasts. Genauer gesagt von den Menschen, die hinter den Podcasts stehen. Ganz vorne mit dabei ist Laura Malina Seiler*. Ihren Podcast: Happy, holy & confident, habe ich dir bereits in meinem Blogartikel: Meine liebten deutschen Podcasts vorgestellt.

Es ist dieser Gedanke von „seine Komfort Zone verlassen“, um wachsen zu können. Und dabei darauf zu vertrauen, dass letztlich alles gut wird. Ich hätte mich lange Zeit nie getraut einen eigenen Blog zu starten. Selbstzweifel und Angst verhinderten so etwas. Meine negativen und warnenden Gedanken sagten mir lange Zeit, dass ich mich wahnsinnig angreifbar dadurch machen würde an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hatte noch keine Ahnung vom Bloggen und natürlich bestand die Möglichkeit, dass ich mit meinen Träumen voll gegen die Wand fahre.

 

„Unsere eigene Wahrnehmung ist der Filter für unser Leben.“

– Laura Malina Seiler (Mögest du glücklich sein)

 

Was hat mich also die ganze Zeit davon abgehalten mit dem Bloggen zu beginnen und meine Ziele zu verfolgen? Nicht die objektive Wirklichkeit (falls es die überhaupt gibt), sondern meine eigenen Angst. Begründet ist solche Angst in der Art Dinge zu bewerten. Diese Gewohnheiten der (negativen) Bewertung wiederum stammen aus überfordernden und schlechten Erfahrungen, die man irgendwann mal gemacht hat und nicht gut verarbeiten konnte. Wenn man also eine freie Zukunft haben möchte, frei von Ängsten aus der Vergangenheit, sollte man Friede schließen mit dem was war und erkennen, dass man selbst Schöpfer seiner Realität ist. Nämlich durch und mit seinen Gedanken und allem was daraus resultiert. 

 

 

Aufwachen

Ich habe jetzt verstanden, dass diese negativen Gedanken von Angst und Mangel mich von jedem neuem, unbekanntem Projekt abhalten würden. Dass sie so jedes Wachstum verhindern und dass ich mit solchen Ausreden niemals mein Glück im Leben finden kann. Nicht die Welt, sondern man selbst macht sich zum Opfer. Deshalb habe ich begonnen neue Gedankenmuster in meinen Kopf zu integrieren. Allesamt positiv, voller Liebe und Vertrauen auf das was kommt. Natürlich, ich konnte noch keine langjährigen Erfahrungen im Bloggen haben, woher denn auch? Jeder fängt mal am Anfang bei null an. Die Menschen da draußen haben sicherlich nicht mal einen Bruchteil der Ansprüche, die ich mir selbst stelle. Außerdem muss meine Art kreativ zu sein ja gar nicht jedem gefallen. Wichtig ist, das ich selbst hinter dem stehe, was ich tue. Und selbst wenn alles schief geht: Aus Fehlern lernt man. Das Leben schenkt sie einem, damit man an ihnen wachsen kann. Selbst wenn der Blog total schlecht läuft, Erfahrungen kann ich auf jeden Fall sammeln.

 

„There´s nothing good about feeling bad, except of one thing: It´s up to you to change it.“

 

Es ist gar nicht so leicht sein Mindset auf das genaue Gegenteil umzupolen, nachdem man jahrelang (natürlich unbewusst) in Negativschleifen gedacht hat. Das passiert nicht von heute auf morgen. Die angstvollen Gedanken sind ja auch nicht komplett sinnlos, sie schützen einen vor Schäden, seien es emotionale oder körperliche. In meinem Leben gibt es bereits die nächste große Situation (denn kleine gibt es fast jeden Tag), in der mir die Angst zuflüstert: „Mach das nicht, das gibt nur Stress. Eigentlich hast du doch gar keine Zeit dazu. Was hast du denn von dem ganzen Aufwand?“

 

Feeling like Kolumbus 

Ich habe nämlich schon länger den Wunsch gehegt ein Auslandssemester zu machen. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich Gelegenheit habe mich zu bewerben. Ich weiß: Wenn ich es wirklich verfolgen will, dann findet sich immer ein Möglichkeit das Ziel zu erreichen, auch wenn manches nicht so reibungslos klappt wie gedacht. Zum Beispiel wollte ich das Semester gerne in England machen, doch die Angebote meiner Uni für Auslandssemester dort sind nicht auf mein Fach ausgelegt. Außerdem muss ich verschiedene Kriterien erfüllen, um mich überhaupt bewerben zu können. Und natürlich ist der ganze bürokratische Teil an sich schon ziemlich nervig. Genug Gründe also, um das ganze einfach fallen zu lassen und der Angst-Stimme zu folgen.

 

Raus aus dem Gedanken-Gefängnis 

Gerne würde ich dir jetzt schreiben, dass ich alle meine Ängste bereits überwunden habe und meine Entscheidung zielstrebig verfolge, doch das stimmt nicht ganz. Ich verfolge sie zwar schon, doch spüre in mir immer noch die Unsicherheit, die mich bei jeder neuen Hürde vom Erfolg abringen könnte. Eigentlich weiß ich, es gibt Wege. Zum Beispiel könnte ich mich auch direkt bei Unis in UK bewerben, ohne das Partnerprogramm in Anspruch zu nehmen. Außerdem könnte ich auch ein Praktikum im Ausland machen. Aber ich könnte den ganzen Kram auch einfach fallen lassen und mich auf andere, aktuellere Dinge konzentrieren. Gerade wenn einen der Alltag alleine schon sehr beansprucht, ist man oft in seinen täglichen Routinen gefangen. Dieses Gefängnis habe ich jahrelang zu stark gespürt. Ich möchte frei sein. Über meine Grenzen hinaus.

 

 

Wie du siehst: Es ist ein schmaler Grad, auf dem man wandert. Ich liebe es deshalb die Gedanken von anderen Menschen dazu zu hören. Deshalb höre ich auch so gerne Podcasts und schaue YouTube-Videos*. Und lese natürlich super gerne deine Meinung zum Thema Grenzen überwinden, oder auch Lebenseinstellung allgemein in den Kommentaren. Dann können wir uns alle auf diesem Blog gegenseitig etwas inspirieren. Auf jeden Fall freue ich mich, dass du meinen Beitrag gelesen hast und wünsche dir eine Woche voller Freiheit, Liebe und Vertrauen. Bis nächsten zum nächsten Mal!

Love, Julia

 

* Die liebe Laura hat jetzt auch ein Buch zu genau diesem Thema geschrieben: https://lauraseiler.com/buch/

Blogartikel „Meine liebsten deutschen Podcasts“: https://postvonjulia.de/podcastfavoriten

* Hier zwei Videos, die mich auch zu dem Thema inspiriert haben:

Jacko Wusch: Sch*** drauf, was andere denken!  https://youtu.be/1vO6jMMjgZA

Ella TheBee: Du bist nicht der einzige Mensch mit Selbstzweifel. https://youtu.be/mM3VazJIAo4

 

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