Was ist überhaupt noch #healthylifestyle?

Dear you,

In Zeiten verschiedenster Ernährungsformen ist es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Gerade wenn zwei Trends im krassen Gegensatz zueinander stehen, kann man sich schon mal fragen, was denn jetzt eigentlich gesund ist. Vegan, Paleo, low carb, high fat, clean eating, Roh- oder Trennkost, verschiedenste Diätpläne und scheinbar wild zusammen gewürfelte Ge- und Verbote. Ist das wirklich der Weg zu mehr Gesundheit?

Ich erzähle dir heute, warum man nicht immer allen Regeln glauben und nicht allen Trends folgen sollte. Außerdem will ich dir meine Suche nach einem Weg mich gesund zu ernähren schildern, in der Hoffnung dich inspirieren zu können. Heute habe ich das Gefühl meinen Weg gefunden zu haben und das wünsche ich dir auch.


Kauf dir deine Gesundheit

Tatsache ist: Man kann mit Gesundheits- und Ernährungstrends gutes Geld machen. Das haben sich bestimmt auch schon viele Unternehmer gedacht. Dann wurde ein neues Wundermittel entwickelt, das scheinbar alle Probleme löst. Aber haben diese Unternehmen wirklich die Gesundheit ihrer Kunden im Fokus? Geld verdienen sie jedenfalls nur, wenn ihre Kunden verzweifelt nach etwas suchen. Und zwar nach etwas oder jemandem, der oder das ihnen die Verantwortung abnimmt und ihnen eine Hoffungsstütze gibt. Geld verdienen sie nicht, wenn ihre Produkte wirklich helfen. Bestimmt nutzen nicht alle Geschäftsmodelle dies aus, bestimmt sind aber auch nicht alle Instagram-Platzierungen und jede Influencer-Werbung so supi, wie es suggeriert wird. Und gewinnorientierte Unternehmen stellen sich und ihre Produkte grundsätzlich im besten Licht da.

Das ist nicht immer verwerflich, viele Produktversprechen bringen uns Kunden ja tatsächlich einen Mehrwert. Jedoch kann es nicht schaden, die Motivation die dahinter steht im Kopf zu behalten. Übrigens sind auch Ernährungsformen immer eine potenzielle Basis für Verkaufsversprechen. Man denke nur mal an die ganzen veganen Produkte, für die vor Jahren noch gar kein Markt vorhanden war. Oder Bio. Oder erhöhter Proteingehalt. All dies sind Argumente ein Produkt zu verkaufen, die nur auf Grundlage eines Ernährungstrends funktioniert.

Wie wichtig ist gesunde Ernährung?

Dennoch halte ich Ernährung für einen enorm wichtigen Einflussfaktor auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Eine Maschine läuft besser, wenn sie den Treibstoff bekommt, der genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ich habe vieles ausprobiert und von noch mehr gehört und ich kann verstehen, wenn jemand irgendwann nicht mehr weiß was er oder sie glauben soll. Obwohl ich mit keinem Expertenwissen punkten kann, habe ich mir aus eigenem Interesse viel Wissen angelesen und bin wirklich froh eine Ernährungsform gefunden zu habe, die mich glücklich und gesund macht.

So finde ich mein Gleichgewicht

Der erste und wichtigste Grundsatz für mich ist: Ich esse das, was mein Körper verlangt. Mit anderen Worten: Wenn ich Lust auf etwas habe, esse ich es. Mir ist jedoch klar, dass diese Orientierung nur auf Grund eines weiteren wichtigen Grundsatzes funktioniert.

Und dieser heißt überwiegend selbst gekocht und naturnah essen. Das bedeutet, dass ich im Normalfall möglichst unverarbeitete Grundzutaten einkaufe und mir einfache Gerichte aus ihnen zubereite. Welche Zutaten ich immer im Haus habe, kannst du hier nachlesen.

Diese beiden Ansätze sind die Grundpfeiler meiner Ernährung. In Zeiten, in denen ich regelrecht süchtig nach Zucker und Süßigkeiten war, hätte meine Intuition mir niemals gesagt: Nimm mal paar Karotten. Iss mal nen Apfel. Oder: Such dir mal ein anderes Frühstück als Schokoaufstrich-Brötchen. Die “Übergangsphase” zwischen eindeutig ungesund und intuitiv-ausgewogen, war natürlich auch nicht immer leicht. Ich musste neue Gewohnheiten etablieren, zum Beispiel frisch zu kochen, oder beim Einkaufen auf die Zutatenliste zu achten. Und ich musste vor allem auch lernen nicht in das andere Extrem abzudriften.

Heute fühle ich keinerlei Verzicht, auch wenn (oder gerade weil) ich längere Zeit keine Süßigkeiten und verarbeitete Nahrungsmittel gegessen habe. Seit geschätzt zwei Jahren bin ich Veganerin, motiviert in erster Linie durch ethische Gründen. Der Heißhunger, den ich früher auf Schokolade hatte, wurde ersetzt durch Lust auf Gemüse oder mein leckeres Porridge zum Frühstück. Doch wenn ich mal was ausprobieren will, habe ich auch damit kein Problem. Ich kann mich darauf verlassen, dass mein Körper davon eh bald wieder zuviel hat. Ich habe eine gute Balance gefunden und fühle körperlich fit und gesund.

Love, Julia

Diese Lebensmittel habe ich immer parat: https://postvonjulia.de/food-basics

So wird regelmäßiger Sport zum Kinderspiel: https://postvonjulia.de/category/life/gesundheit

Deshalb boykottiere ich die Tierprodukt-Industrie: https://postvonjulia.de/gruende-fuer-den-veganismus

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