Wo kommt mein Essen her? — Lokale Höfe besuchen

Dear you,

es ist Sommer, die Jahreszeit in der die Natur uns reichlich lokale Lebensmittel zur Verfügung stellt. Doch ohne die harte und gleichzeitig schöne Arbeit von zahlreichen Landwirten funktioniert das natürlich nicht. Besonders Bio-Höfe können häufig nicht auf die erstmal einfachste Möglichkeit wie kommerzielle und trotzdem hochgiftige Spritzmittel zugreifen. Schädlingsbekämpfung und Düngung sind natürlich trotzdem Themen. Daher macht die biologische Landwirtschaft oft zusätzliche Arbeit.

Das steckt dahinter

Durch meinen Nebenjob in einem Naturkostladen, hatte ich die Möglichkeit einige unserer regionalen Lieferanten zu besuchen und sie mit Fragen zu löchern.

Von der Bodenqualität bis zu Maßnahmen bei klimatischen Herausforderungen – das Wissen und die Expertise der Landwirte war absolut beeindruckend. Durch jahrelange Erfahrung haben sie den Dreh im Einklag mit der Natur raus und können uns mit Salat, Kartoffel, Möhren und Co. versorgen.

Neue Herausforderungen

Wie kann man die Plastikplanen, die bestimmte Käfer vom Zerfressen der Setzlinge abhalten, durch umweltfreundlichere Materialien ersetzen? Was tut man gegen die süßen Häschen und Rehe, die genau die zarte Spitze des Weißkohls als Abendessen bevorzugen? Verkauft sich der Blumenkohl auch, wenn durch viel Sonne sein strahlendes Weiß etwas gelblich geworden ist? Und wie kommuniziert man dem kommerziell wirtschaftenden Nachbarn, dass man seine Spritzgifte nicht auf die eigenen Felder geweht haben will? Über solche Dinge macht man sich als Endverbraucher natürlich selten Gedanken. Und das, obwohl man ohne diese Versorgung ziemlich dumm aus der Wäsche schauen würde.

„Seltsam, obwohl hier überall meine Felder sind, hat noch nie jemand nachgefragt, was hier eigentlich passiert.“

Zahlreiche Höfe bieten gerade zu dieser Saison Feste oder Führungen an und veranstalten Tage der offenen Tür. Die Flyer liegen in den Bioläden aus oder es werden Plakate aufgehängt. Das sind super Möglichkeiten um sich einmal anzusehen, wo sein Essen überhaupt herkommt und was für Aufwand dahinter steckt. Und auch wenn vielleicht keine explizite Veranstaltung stattfindet: Viele Landwirte freuen sich sehr über Interesse, auch wenn sie keine Zeit und Geld haben um ein Fest zu organisieren. Einfach mal anfragen kostet nix. In diesem Sinne: Wer nicht fragt bleibt dumm. Also Augen auf und Neugier geweckt.

Love, Julia

Retzeptinspirationen für Nicecream: https://postvonjulia.de/6-nicecream-rezepte

Den Alltag nachhaltiger gestalten: https://postvonjulia.de/nachhaltigkeit-per-app

Warum vegan?: https://postvonjulia.de/gruende-fuer-den-veganismus

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